Kreuz und Quer durch die Jahrhunderte
Alle vorgestellten Entdeckungen sind ganzjährig buchbar.
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Stadt Prenzlau
Stadtpark Prenzlau
Vergessene Berufe im nördlichen Prenzlau
Prenzlauer Friedhöfe
Jüdische Friedhöfe
„Stadt küsst See“ – Prenzlau im Fluß der Geschichte
Nie wieder ist jetzt – Jüdisches Leben in Prenzlau
Kirche St. Marien zu Prenzlau
Prenzlauer Kirchen
Von wegen anonym: Erika Mustermann im Stadtbild
Uckermärkische Dorfkirchen
Wüste Kirchen
Industrieanlagen
Prenzlau
Menschen, die nach Prenzlau kommen, sehen zunächst immer nur die Neubauten aus DDR-Zeiten. Dabei hat Prenzlau viel mehr zu bieten: egal wo man sich in der Stadt aufhält, immer wieder scheint das Mittelalter durch die neuen Straßen. Betrachtet man den Merian-Stich aus der Zeit um 1650, so erkennt man, dass außer dem Rathaus und dem Galgen noch alle dargestellten Gebäude vorhanden sind.
1-2-3-4 : Stadtentdeckung für jede Frau und jeden Mann
Prenzlau erhält im Jahr 1234 das Magdeburger Stadtrecht und zählt zu den 50 größten Städten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Prenzlau war Herrschaftsgebiet der Pommern. Im Jahr 1250 kommt es zum Vertrag von Landin und seitdem gehört die Uckermark zu Brandenburg. Während eines Stadtrundganges gibt es viel Interessantes kreuz und quer durch die Jahrhunderte zu entdecken und zu erfahren.
Der Prenzlauer Stadtpark
Der Stadtpark von Prenzlau blickt auf eine fast 800-jährige Geschichte zurück und ist damit ein besonderer Ort, an dem sich Natur und Geschichte auf eindrucksvolle Weise verbinden. Ein Spaziergang durch den Park macht brandenburgische Geschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart erlebbar. Dabei wird deutlich, wie eng Prenzlau mit den Anfängen der deutschen Demokratie verknüpft ist. Gleichzeitig erinnert der Park aber auch an die weniger schönen Kapitel der deutschen Geschichte. Themen wie Kolonialismus und die Zeit des Nationalsozialismus finden hier ihren historischen Bezug und laden zur kritischen Auseinandersetzung ein. Der Stadtpark ist somit nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Raum des Erinnerns und Nachdenkens.
Vergessene Berufe wiederentdeckt im nördlichen Prenzlau
Von Henkern, Altaristen, Kaffeeriechern und anderen Berufen, die es heute nicht mehr gibt. Eine etwas andere Art der Stadtentdeckung des nördlichen Prenzlaus.
Friedhöfe in Prenzlau
Von Bestattungen in Kirchen über Kirchhöfe bis hin zu Friedhöfen außerhalb der Stadtmauern lässt sich in Prenzlau die Entwicklung der Bestattungskultur eindrucksvoll nachvollziehen. Dabei beschränkt sich der Blick nicht nur auf christliche Traditionen. Die Friedhöfe erzählen von den jeweiligen zeitgenössischen Jenseitsvorstellungen ebenso wie von der Geschichte der Stadt und den Menschen, die hier lebten.
Gestorben wird immer und doch geraten viele Orte, an denen Menschen über Jahrhunderte ihre Toten bestatteten, leicht in Vergessenheit. Wer weiß schon, dass sich in der Uckermark der älteste Begräbnisplatz Deutschlands befindet? Niemand nimmt heute diese historischen Stätten bewusst wahr, obwohl sie stille Zeugen vergangener Zeiten sind. Die Stadtentdeckung „Prenzlauer Friedhöfe“ richtet ihren Blick genau auf jene nicht mehr sichtbaren Orte. Lernen Sie eine Vielzahl von Friedhöfen kennen, die heute nicht mehr sind, aber in früheren Zeiten eine zentrale Rolle im Leben der Stadt spielten und nur darauf warten, wiederentdeckt zu werden.
Jüdische Friedhöfe
Prenzlau verfügte im Laufe seiner Geschichte über zwei jüdische Friedhöfe, die zugleich viel über das Zusammenleben, aber auch über Ausgrenzung und Gewalt erzählen. Der jüdische Friedhof im heutigen Stadtpark wurde in der Reichspogromnacht 1938 zerstört. Der zweite jüdische Friedhof am Süßen Grund hat die Zeit überdauert. Er gilt heute als einer der schönsten und am besten erhaltenen jüdischen Friedhöfe in Brandenburg. Seine Grabsteine erzählen von jüdischem Leben in Prenzlau. Diese Stadtentdeckung verbindet beide Orte. Sie lädt dazu ein, jüdisches Leben in Prenzlau sichtbar zu machen und zugleich der Zerstörung und dem Verlust nachzuspüren. Ein Rundgang des Erinnerns, des Innehaltens und des Hinschauens.
„Stadt küsst See“- Prenzlau im Fluss der Geschichte
Wasser war für Prenzlau stets Lebensgrundlage, Wirtschaftsfaktor und kultureller Motor. Die Stadtentdeckung folgt den Spuren von Brunnen, Seen und Wasserläufen und erzählt, wie Wasser Alltag, Kultur und Stadtentwicklung prägten. Auf vielfältige Weise wird die Geschichte Prenzlaus, abseits der bekannten „Trampelpfade“ betrachtet. Eine Entdeckungsreise für alle, die Prenzlau mal aus einer anderen Perspektive erleben wollen.
Nie wieder ist jetzt – Jüdisches Leben in Prenzlau
Im Jahr 1309 wird erstmalig eine jüdische Bevölkerung für Prenzlau urkundlich erwähnt. Zum Glück konnte die Herrschaft des Bösen die Spuren des Judentums in Prenzlau nicht vollständig tilgen, so dass man nicht nur über Steine stolpert. Auf den Spuren der Familie Sinasohn wird jüdisches Leben in Prenzlau zum Beginn des 20. Jahrhunderts sichtbar gemacht und 800 Jahre jüdische Geschichte in Brandenburg und Prenzlau vorgestellt. Die Stadtentdeckung führt von der ehemaligen Synagoge an der Wasserpforte in die Stadtmitte und zu den zwei jüdischen Friedhöfen.
Kirche St. Marien
Die im 13. Jahrhundert errichtete Kirche gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik. Mit ihrem imposanten Ostgiebel und Hallenraum zeugt sie vom Reichtum und Selbstbewusstsein der mittelalterlichen Stadt Prenzlau. Während der Entdeckung erfahren Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Kirche, ihre kunsthistorische Bedeutung und die Spuren von Zerstörung und des Wiederaufbaues in aller jüngster Zeit.
Das große Altarretabel mit seinen geschnitzten Figuren und farbig gefassten Darstellungen biblischer Szenen zählte einst zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken der Kirche. Seine heutige Abwesenheit macht zugleich sichtbar, wie sehr Krieg und Zeitläufe das Erscheinungsbild historischer Kirchen verändert haben. Das bronzene Taufbecken mit seiner eigentümlichen Ikonographie gehört zu den ältesten erhaltenen Ausstattungsstücken der Marienkirche.
Prenzlauer Kirchen
Die Prenzlauer Kirchen sind mehr als historische Bauwerke. Seit Jahrhunderten wirken sie als Knotenpunkte vielfältiger Netzwerke, die das Leben in der Stadt prägten. Als Teil überregionaler kirchlicher Strukturen verbanden sie Prenzlau mit anderen Städten und Regionen. Baumeister, Geistliche und Handwerker brachten Wissen, Baustile und Traditionen in die Stadt. Zugleich organisierten die Kirchen das soziale Leben in der Stadt, wie Bildung, Fürsorge und zentrale Lebensereignisse wie Taufe, Hochzeit und Begräbnis. Im Stadtbild bildeten die Kirchen wichtige Orientierungspunkte. Türme und Glocken fungierten als visuelle und akustische Infrastruktur, regelten Zeit und warnten vor Gefahren. Wirtschaftlich waren die Kirchen eng mit Handwerk, Handel und Stiftungen verflochten. Als Denkmale machen die Prenzlauer Kirchen sichtbar, wie eng Geschichte, Infrastruktur und Gemeinschaft miteinander vernetzt sind.
Von wegen anonym: Erika Mustermann im Stadtbild
Keine Denkmäler, keine großen Namen – aber jede Menge Wirkung. Frauen prägen Prenzlau – heute wie in der Vergangenheit. Diese Stadtentdeckung macht sichtbar, welchen Beitrag Frauen über Generationen hinweg zum Leben und zur Entwicklung der Stadt geleistet haben, auch wenn ihre Spuren meist nicht beachtet werden.
Diese Stadtentdeckung ist erst am Anfang April buchbar
Uckermärkische Dorfkirchen
Im Prinzip verfügt jedes uckermärkische Dorf über eine Kirche, deren Ursprünge sich hauptsächlich im 13. und 14. Jahrhundert befinden und viel über die Geschichte des jeweiligen Dorfes erzählen können.
Wüste Kirchen
Heutzutage bezeichnet man Orte, an denen sich verlassene Gebäude mit morbidem Charme befinden, als „Lost Places“. Von diesen Kirchen gibt es mehr als zwanzig in der Uckermark, in denen sich der Wandel der Zeiten entdecken lässt. Siehe auch: Literatur Wüste Kirchen
Industrieanlagen
Auch hier handelt es sich um „Lost Places“, wie zum Bespiel Wassermühlen oder Schotterwerke, die in der Uckermark entdeckt werden können.
Hier findet man alle Angaben, um die Touren zu buchen
Prenzlau & Uckermark Entdeckungen
die Preise haben sich geändert und auf Anfrage gibt es eine Antwort


